ProjekteAnne FrankAusstellungFotosReaktionenLinksKontaktFacebook
Anne Frank Verein Österreich



Aktuelles




17.01. - 18.01.2014 „ConnectingBorders“ Guide Training in Innsbruck



Zu Besuch im Jugendzentrum Tivoli in Innsbruck. Jugendliche aus Innsbruck, Sonthofen und Bologna nehmen am zweitägigen Guide Training teil und werden zu AusstellungsbegleiterInnen ausgebildet.




10.12.2013 „ConnectingBorders“ Free2choose-debate in Bologna




18.11.2013 „ConnectingBorders“ Feedback Session Wörgl



In der Galerie am Polylog in Wörgl treffen sich die AusstellungsbegleiterInnen

vom Guide Training in Bruneck, mit Jugendlichen aus Wörgl, Grafing und Bruneck.




25.10.2013 „ConnectingBorders“ Free2choose-debate Innsbruck



Eine Free2choose-debate im Jugendzentrum Tivoli in Innsbruck.




24.10.2013 „ConnectingBorders“ Free2choose-debate Wörgl



Die Lehrlinge von IQ-Projektqualifizierung nehmen an einer Free2choose-debate in Wörgl teil.




transBorders: Abschlussfest & Projektende


Das Projekt transBorders wurde nach fast 2-jähriger Laufzeit mit Oktober 2011 beendet. Zu diesem Anlass organisierte der Anne Frank Verein ein Feedbacktreffen und Abschlussfest mit allen TeilnehmerInnen. So wurde am 9. und 10. Oktober das erfolgreiche Projekt in Wien gefeiert.

 

Nach einer ausführlichen Evaluation erhielten die TeilnehmerInnen Zertifikate für ihren aktiven Beitrag zu transBorders.

 

Wir möchten uns nochmals bei allen Beteiligten und den Förderern herzlich bedanken!

 

Aufgrund des Erfolges hoffen wir das Projekt 2012 in der Grenzregion Österreich-Tschechien weiterführen zu können!

 

Fotos vom Abschlussfest finden Sie hier.

 

transBorders auf Facebook






Tagung des Verein Gedenkdienst: Diesseits und jenseits des Holocaust. Aus der Geschichte lernen in Gedenkstätten.


 

ORT: ÖAW Österreichische Akademie der Wissenschaften,

Theatersaal, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien

 

 

ZEIT: 15.-17.9.2011

 

Gedenkstätten sind in den letzten Jahren zu zentralen Orten des Lernens aus der Geschichte geworden. Mit der neuen Bedeutung, die den historischen Orten der NS-Verfolgungs- und Vernichtungspolitik zukommt, hat die Gedenkstättenpädagogik als zentrale Vermittlungsagentur an Relevanz gewonnen, ist aber auch mit neuen Herausforderungen konfrontiert.

 

Die Frage, was denn konkret eigentlich an diesen Orten aus der Geschichte für die Gegenwart gelernt werden soll, welcher Gegenwartbezug in der Vermittlung des historischen Geschehens hergestellt werden soll, hat zu einer Pluralisierung von Konzepten der Gedenkstättenarbeit geführt. Diese Entwicklung bildet den Hintergrund der Konferenz „Diesseits und jenseits des Holocaust. Aus der Geschichte lernen in Gedenkstätten“.

 

Ziel dieser Tagung ist es, erstmals eine Plattform zu schaffen, die wissenschaftliche Reflexion und praxisbezogenen Ansätze der Geschichtsvermittlung in Gedenkstätten in Kommunikation bringt. 15 ReferentInnen aus dem In- und Ausland, darunter auch aus Litauen und Polen, werden Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen aus der Beschäftigung mit der Geschichte der NS-Verbrechen am historischen Ort präsentieren und diskutieren und so in Dialog miteinander treten. Damit soll auch ein Beitrag zur Verankerung der österreichischen Gedenkstätten in einem internationalen ExpertInnennetzwerk geleistet werden.

 

Mehr Infos



"Was können wir heute noch von Miep Gies lernen?"



"Nicht wegschauen bei Unrecht und Unterdrückung. Sondern sich für Freiheit und Verantwortung entscheiden. Jeden Tag aufs Neue": Miep Gies auf einem Foto aus dem Jahr 1941.

von Otto Maschke | 20. Mai 2011, 18:03

 

Über eine Österreicherin, die sich unter der brutalen Herrschaft Hitlers bewährt hat: als Retterin der Tagebücher der Anne Frank

 

Miep Gies hat ein leuchtendes Beispiel davon gegeben, was Zivilcourage bewirken kann.

 

Am 25. Mai 2011 wird die Grünanlage der neuen Wohnsiedlung auf dem Gelände des früheren Kabelwerks in Wien-Meidling unter dem Namen "Miep Gies-Park" offiziell eröffnet werden. Aber wer, bitte, war Miep Gies? Fremd klingt der Name - schon vertrauter, weil in das slawische Wien weisend, klänge da ihr Mädchenname: Hermine Santrouschitz, geboren in Meidling im Jahr 1909.

 

Vor mir liegt ihr Buch, mit Widmung, zur Erinnerung an meinen Besuch in ihrer Amsterdamer Wohnung im Jahr 1993: Meine Zeit mit Anne Frank, in der US-Originalversion Anne Frank remembered. Nun erschließt sich dem Leser der Zusammenhang zwischen dem in aller Welt bekannten jüdischen Mädchen und dem selbst in seiner Heimatstadt kaum bekannten Arbeiterkind. Das Tagebuch der Anne Frank, in 20 Sprachen übersetzt und in mehr als 50 Millionen Exemplaren verkauft, gilt als das bekannteste und berührendste Zeugnis eines Teenagers über das Leben unter Hitlers brutaler Gewaltherrschaft, über Judenverfolgung und die Ängste einer Existenz im jahrelangen Versteck in Amsterdam.

 

Miep Gies hat das Tagebuch nach der Verhaftung der jüdischen Familie Frank vor dem Zugriff der deutschen Polizei gerettet und bis zur Rückkehr von Annes Vater aus dem KZ aufbewahrt. Ohne diese, auf Loyalität gegenüber dem Dienstgeber und auf Mitmenschlichkeit gegründete Umsicht wäre Anne Frank unbekannt geblieben. Es gäbe auch nicht die mehr als 50 Jahre währende Bildungsarbeit der Anne-Frank-Stiftung. Aber nicht allein diese Kausalität ist es, die uns das Leben der vor einem Jahr verstorbenen, über hundertjährigen Meidlingerin erinnerungswürdig macht. Es sind auch die besonderen Lebensumstände, unter denen sie zu der geworden ist, als die sie die Welt kennt, und die unsere Beachtung verdienen. Wien durchlebte nach dem Ersten Weltkrieg Jahre bitterer Not, die Unterernährung von Kindern war in vielen Arbeiterfamilien Grund zu größter Sorge.

 

Der Geist internationaler Solidarität zur Überwindung sozialer Not war schon sehr lebendig: Dänemark, Schweden, die Niederlande (wie nach dem Zweiten Weltkrieg auch Spanien) boten an, Kindern aus Österreich über die Hungerkrise hinwegzuhelfen. Hochachtung verdient, dass viele der zeitlichen Ersatzeltern keine Wohlstandsbürger waren, sondern Arbeiterfamilien, die für eigene Kinder zu sorgen hatten. Ihre Ansprüche an das Leben waren von einer Bescheidenheit geprägt, die man heute kaum mehr kennt.

 

Unglücklich waren sie deshalb nicht. Der Vorarbeiter in einer Kohlenfirma handelte nach der Überzeugung "Wo sieben satt werden, reicht es auch für acht". Hermine erfuhr ein hohes Maß an Zuwendung: Man integrierte sie in Familie, Schule und Freizeit. ("Diese Menschen brachten mir die Liebe zur klassischen Musik bei, sie entwickelten mein politisches Bewußtsein und hielten mich an, allabendlich Zeitung zu lesen und dann darüber zu diskutieren"). Ihre leiblichen Eltern stimmten, als sie 16 war, ihrem dauernden Verbleib in Holland zu. Hermine war zu Miep geworden. 1933 nahm der aus Deutschland geflohene jüdische Geschäftsmann Otto Frank die 24-Jährige als Büroangestellte in seiner Firma für die Erzeugung von Konservierungsmitteln auf. Ihre Umsicht und Einsatzbereitschaft machten sie bald zu einer Vertrauensperson für die ganze Familie Frank. Die Belegschaft im Büro zählte nur eine Handvoll Personen und bildete ein loyales Team. 1940 überfiel die Wehrmacht das unvorbereitete neutrale Holland, und Hitler errichtete ein übles Besatzungsregime unter der Leitung des Österreichers Seyss-Inquart.

 

Miep, nach dem Anschluss Österreichs zur deutschen Staatsbürgerin geworden, konnte durch Heirat mit ihrem Freund Jan Gies die holländische Staatsangehörigkeit erwerben. Für die traditionell große jüdische Gemeinschaft in den Niederlanden, die nach Eta-blierung des Naziregimes in Deutschland durch eine Fluchtwelle noch angewachsen war, begann eine Zeit der Angst, Bedrohung ihrer physischen Existenz und schwerer Repressalien. Ein Generalstreik im Februar 1942 gegen diesen Terror der Besatzer endete mit der Deportation vieler junger Holländer ins KZ Mauthausen, das für die Niederlande zum Wahrzeichen nationaler Schmach wurde. Bald darauf begannen die Deportationen von Juden in die Vernichtungslager im Osten.

 

Als die ältere Tochter Margot den Abschiebungsbescheid erhielt, beschloss Otto Frank, mit seiner Familie und Freunden unterzutauchen, und wählte dafür einen von außen schwer zugänglichen Teil seines verschachtelten Firmensitzes in der Prinzengracht 263. Der Betrieb sollte unter Leitung eines holländischen Angestellten weiterlaufen. Nun lag das Schicksal der Familie Frank in den Händen ihrer getreuen Mitarbeiter. Miep sollte die schwierige Aufgabe zufallen, in Hinkunft acht Menschen, die es offiziell nicht mehr gab, täglich mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen.

 

Die Ernährungslage war kriegsbedingt äußerst angespannt. Zwei Jahre lang schaffte Miep das unmöglich Scheinende, war sie die Nabelschnur der Untergetauchten zur Außenwelt, brachte Nachrichten, schaffte Lektüre herbei, um das Leben der auf kleinstem Raum Eingeschlossenen erträglicher zu gestalten. Schließlich wurde das Versteck der Franks doch verraten, bis heute weiß niemand, von wem. Die Familie kam ins KZ, nur Otto Frank überlebte. Anne starb in Bergen-Belsen. In ihrem Tagebuch aber lebt sie weiter.

 

Wer Juden half, setzte sein Leben aufs Spiel. Miep und ihr Mann trugen diese Verantwortung Tag für Tag mit großer Selbstverständlichkeit, ein Charakterzug, den sie selbst nicht als heldenhaft qualifizieren wollte. Andere urteilten weniger streng: Sie erhielt hohe Auszeichnungen der BRD, der Republik Österreich, der Niederlande, der USA, der Stadt Wien, und das Ehepaar wurde von Israel in die Liste der "Gerechten unter den Völkern" aufgenommen. Am 4. Mai 2010 erinnerte der niederländische Premier Balkenende in seiner Ansprache zum Befreiungstag an Miep Gies: "Nicht wegschauen bei Unrecht und Unterdrückung. Sondern sich für Freiheit und Verantwortung entscheiden. Jeden Tag aufs Neue".

 

Miep hat in früheren Jahren oft Schulen besucht. Wie viele, die tiefe Einblicke in die Werkstatt menschlicher Vernichtungsfantasien getan hatten, trieb sie die Sorge an, junge Menschen zu humanistischem Denken und Handeln hinzuführen. Ich frage mich, ob und wie ihre Erfahrung uns heute, in einer veränderten Welt, noch nützlich sein könnte.

 

Die junge Wienerin war zunächst ein Beispiel gelungener Integration in einem Land, dessen Bürger traditionell weltoffen und - bis noch vor wenigen Jahren - Fremden gegenüber sehr tolerant waren. Sie selbst war integrationswillig und das Land integrationsbereit. Miep ist ein gutes Beispiel dafür, welch wertvolle Energie sich unter solchen Umständen in einem Menschen entwickeln kann und wie wichtig seine Wirkung auf das Umfeld zu sein vermag. Wir begegnen in Miep Gies auch einer Frau, die die Folgen zweier Weltkriege zutiefst geprägt haben. Es war ihr ein Anliegen, diese Erfahrungen weiterzugeben. Leicht ist diese Aufgabe nicht.

 

Wir wissen aus der Erziehungsarbeit, wie schwer man sich tut, der heutigen Jugend das europä-ische Einigungswerk nahezubringen. Sie hat nie etwas anderes als den Frieden erlebt und hält ihn für selbstverständlich. Die täglichen Beispiele kriegerischer Gewalt in anderen Erdteilen im Fernsehen nehmen viele wie eine virtuelle Welt im Computerspiel wahr. Dieser gefährlichen Illusion sollte man entschlossen begegnen. Im Unterricht über Zeitgeschichte könnten systematisch Zeitzeugen auch heutigen Kriegsgeschehens dem Beispiel von Miep Gies folgen und der Jugend die Realität der heutigen Welt näherbringen.

 

Oft klingt in Gesprächen die Frage durch, ob das Thema Holocaust nicht erschöpft sei. Ich glaube, dass man die Antwort in einem größeren Rahmen suchen sollte. Wir werden der nächsten Generation eine höchst komplexe Welt hinterlassen. Mit dem wachsenden Anspruchsdenken riskieren wir, unseren Lebensraum Erde zu überfordern. Bei seinem Management werden neue Maßstäbe anzulegen sein. Die offenkundige Renationalisierung der Politik (mit Zunahme rechtspopulistischer Tendenzen) bei gleichzeitiger Globalisierung der Probleme wird eine junge Generation erfordern, die Mut zu größerer Eigenverantwortung und zu starkem politischem Engagement entwickelt. Dies muss eine Erziehungsaufgabe erster Ordnung werden.

 

Einen Rückzug in politisches Desinteresse oder gar in Unwissenheit kann sich unsere Gesellschaft nicht mehr leisten. Es sollte für uns selbstverständlich werden, dass jeder Jugendliche, so wie Miep, täglich zur (Qualitäts)zeitung greift und dass man über das Gelesene diskutiert. Mit den Schatten des Holocaust als Kulisse unseres politischen Engagements aber sollten wir leben lernen und wachsam bleiben.

 

Mehr als eine Million Menschen besuchen jährlich das Anne-Frank-Museum, darunter viele Jugendgruppen aus allen Ländern. Die Anne-Frank-Ausstellung tourt seit Jahren durch alle Kontinente, in Österreich war sie in vielen Städten zu sehen. 263 Anne-Frank-Schulen gibt es auf der Welt - und ich frage mich, wie lange es dauern wird, bis es auch in Österreich, dem Geburtsland der Miep Gies, das sich in den letzten Jahren vielfältig bemüht hat, sich vom Schutt des Vergessens seiner Teilhabe an den Untaten des Naziregimes freizuschaufeln, eine Anne-Frank-Schule geben wird. Wenigstens eine! (Otto Maschke / DER STANDARD, Printausgabe, 21./22.5.2011)

 

Quelle: derstandard.at, am 23.05.2011

 

Link zum Artikel auf derstandard.at

 

 



Eröffnung Miep-Gies-Park in Wien-Meidling


Am 25.05.2011 um 09:30 findet die offizielle Benennung des Miep-Gies-Parks ("Kabelwerk-Park") in 1120 statt. Der Bezirk Meidling lädt zu dieser Feierlichkeit ein.

 

Miep Gies wurde am 15. Februar 1909 in Wien Meidling geboren und kam 1920 mit einer Gruppe unterernährter Kinder in die Niederlande. Später arbeitete sie in Otto Frank's Unternehmen. Sie war eine wichtige Helferin der acht Untergetauchten im "Hinterhaus".

 

Interview mit Bezirksvorsteherin Gabriele Votava.

 

Mehr Informationen über Miep Gies.




Anne Frank Ausstellung auf Tour


Die Anne Frank Ausstellung "Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" ist im Zuge des Projektes transBorders wieder auf Tour durch Tschechien und Österreich.

 

Anfang März wurden dafür 21 Jugendliche aus beiden Ländern in Brno zu AusstellungsbegleiterInnen ausgebildet.

Fotos vom Guidetraining finden Sie hier.

 

Bis Ende Juni wird die Ausstellung noch in Brno, Prag, Krems und Wien zu sehen sein.

Zum aktuellen Tourplan der Ausstellung.




transBorders auf Facebook

Das Projekt transBorders des Anne Frank Vereins wird ab sofort auch auf Facebook dokumentiert. Es werden regelmäßig Informationen zum Projektverlauf online präsentiert und zur Diskussion gestellt.

 

transBorders auf Facebook




transBorders: Free2Choose Film Český Krumlov

Dieser Film wurde im Dezember 2010 von 4 Jugendlichen aus Český Krumlov mit Unterstützung des Anne Frank Vereins produziert. In einem zweitägigen Workshop beschäftigten sich die Jugendlichen intensiv mit der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte, sie erlernten die wichtigsten Skills und Tricks der Video-Produktion und haben schließlich diesen kurzen Film hergestellt.

 

Der Film soll als Diskussionsgrundlage dienen und den öffentlichen Dialog über lokale, nationale und internationale Konfliktthemen anregen.

 

Mehr Videos zu transBorders.






transBorders 2010: Film zum Guidetraining in Linz

Ein kurzer Film über das Guidetraining, das am 04. und 05. Oktober in Linz stattfand. Insgesamt 23 SchülerInnen aus Linz, Amstetten, Český Krumlov und Kaplice haben daran teilgenommen und wurden zu AusstellungsbegleiterInnen für die Anne Frank Wanderausstellung "Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" ausgebildet. Die Ausstellung wird in jedem der vier Orte gezeigt und ist Teil des Jugenddemokratieprojektes transBorders.

 

Tourplan der Ausstellung.

 

Mehr Videos zu transBorders.






"Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" in Amstetten


Die Anne Frank Wanderausstellung "Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" wird momentan im Jugendzentrum Atoll in Amstetten gezeigt. Von 06. bis 26. November ist die Ausstellung dort im Zuge des Projektes transBorders zu sehen. Es besteht auch die Möglichkeit sich für Gruppenführungen anzumelden. Für mehr Informationen und Anmeldungen für eine Führung durch die Ausstellung besuchen sie bitte die Homepage des Jugendzentrum Atoll.

 

Mehr Infos über die Ausstellung in Amstetten

 

Nach Amstetten reist die die Ausstellung weiter nach Tschechien, wo sie im Dezember in Český Krumlov und Kaplice gezeigt wird.

 

Die Ausstellungstour ist ein Teil des grenzüberschreitenden Projektes transBorders

 

Auf "M4 TV" wurde ein Video-Beitrag zur Jugendvernissage im Jugendzentrum Atoll am 13.11.2010 ausgestrahlt!

 

Fotos von der Ausstellung in Amstetten




Anne Frank Ausstellung in Grazer Synagoge


Die Wanderausstellung "Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" ist von 28.10. bis 15.11.2010 in der Grazer Synagoge zu sehen. Dieses Projekt ist eine Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Graz, der Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus und wird vom Zukunftsfonds Österreich gefördert.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte Anne Franks und ihrer Familie, des Holocaust und des Zweiten Weltkrieges, sowie der darauf folgenden Reaktionen und der Entstehung der Menschenrechte.

 

Die Ausstellung wird auf Deutsch und Slowenisch gezeigt und ist gratis zugänglich. Außerdem gibt es die Möglichkeit für Gruppenführungen nach vorheriger Vereinbarung.

 

Fotos von der Ausstellung in der Grazer Synagoge

 

Mehr Informationen dazu finden Sie in den folgenden beiden Informationsblättern:


Anne_Frank_Ausstellung_Grazer_Synagoge1.pdf
Anne_Frank_Ausstellung_Grazer_Synagoge2.pdf



transBorders


"transBorders" ist das neue, grenzüberschreitende Projekt des Anne Frank Vereins und findet auf beiden Seiten der Grenzregion von Österreich und Tschechien statt. Damit folgt es auf das frühere Projekt "CrossingBorders", welches in Slowenien und Österreich durchgeführt wurde. Die Erfahrungen von "CrossingBorders" werden ins neue Projekt mitgenommen und ausgebaut.

 

"transBorders" vereint mehrere Projektschwerpunkte, die alle auf Menschenrechtsbildung und dem Lernen aus der jüngeren Geschichte aufbauen. Es ist ein Ausstellungs-, Film- und Diskussionsprojekt für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren aus beiden Ländern. Die jugendlichen TeilnehmerInnen beschäftigen sich gemeinsam in mehreren Workshops und Seminaren mit Lösungsversuchen zu Freiheitskonflikten in einer vielfältigen und demokratischen Gesellschaft.

 

Im Fokus steht auch die freie Jugendarbeit, wodurch Jugendliche mit unterschiedlichsten Hintergründen in das Projekt eingebunden werden und aufeinander treffen.

 

Die TeilnehmerInnen werden durch verschiedene Workshops (Guidetraings, Filmproduktion, Peer2Peer Education, öffentliche Diskussionen, ...) aktiv eingebunden und können das Projekt selbst mitgestalten. Eine zweisprachige Wanderausstellung, das Tagebuch der Anne Frank und Filme über Menschenrechtskonflikte werden vielfältig eingesetzt und motivieren Jugendliche sich mit der Geschichte zu befassen und über die Auswirkungen von Verfolgung, Diskrminierung, Antisemitismus, Menschenverachtung und Freiheitsverlust zu reflektieren.

 

"transBorders" findet von März 2010 bis Oktober 2011 in der Grenzregion von Österreich und Tschechien und den beiden Hauptstätten (Wien und Prag) statt.

 

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.




Theateraufführung über das Tagebuch der Anne Frank



Das Tagebuch der Anne Frank
© Archiv Theater Akzent

Am 21. Oktober 2010 wurde das überaus gelungene Theaterstück "Das Tagebuch der Anne Frank" im Theater Akzent in Wien mit Maddalena Hirschal aufgeführt. Die Aufführung stand auch im neuen Jugend Abo des Theater Akzent und war dementsprechend für Jugendliche ab 12 Jahren ausgelegt. Maddalena Hirschal hat die für sie persönlich wichtigsten Passagen aus dem Tagebuch der Anne Frank herausgenommen und auf besondere Art dargestellt, wobei das Tagebuch durch eine Trommel symbolisiert wurde, auf der die Protagonistin ihren Gefühlen freien Lauf lassen konnte.

 

Mehr Infos

 

Text von akzent.at:

 

"Mehr als zwei Jahre überlebte die jüdische Familie Frank während der Nazi-Herrschaft versteckt in einem holländischen Hinterhaus. Kurz vor Kriegsende wurde sie verraten - die 15jährige Anne stirbt 1945 in einem KZ.

 

In ihrem Tagebuch aus den Jahren im Versteck beschreibt sie den Wunsch nach einem „normalen" Leben im Kampf ums Überleben. Das jenseits aller Vorstellungskraft liegende Leid, welches die Nationalsozialisten über die Juden gebracht haben, wird durch Annes Niederschrift außergewöhnlich und einzigartig dokumentiert.

Dieses Selbstzeugnis ist eines der wichtigsten Zeitdokumente dieser Zeit. Es ist ein erschütterndes Symbol für den Genozid an den Juden in Deutschland. Maddalena Hirschal spielt ihre Fassung der Briefe der Anne Frank, infiziert von der reichen Gedankenwelt dieses jungen Mädchens, das in der Lage ist, so ehrlich, intelligent und präzise über eine, uns unvorstellbare Lebenssituation zu berichten.

 

„Ich will fortleben auch nach meinem Tod. Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch vorbeigehen, einmal werden wir doch wieder Menschen und nicht nur Juden sein!" (Anne Frank in ihrem Tagebuch, 11. April 1944)"




CrossingBorders 09: Abschlussfilm

Der Film zum Abschlusstreffen von CrossingBorders 2009, bei dem sich alle Guides von 09 noch einmal in Graz trafen.

 

Mehr Videos zu CrossingBorders





CrossingBorders 09: Jahresabschluss


Das langjährige Projekt des Anne Frank Vereins "CrossingBorders" war auch 2009 höchst erfolgreich und geht nun nach 4 aktiven Jahren in eine Pause. Die Anne Frank Wanderausstellung wurde seit Beginn 2006 an Schulen in Österreich und Slowenien gezeigt.

 

Am 14. Jänner 2010 fand das Feedbacktreffen für das Jahr 2009 an der GIBS in Graz statt. Alle acht Schulen, die in diesem Jahr beteiligt waren, kamen noch einmal zusammen, evaluierten das Projekt und die Guides der Ausstellung erhielten Zertifikate, um ihren Einsatz zu würdigen. Fotos vom Feedbacktreffen gibt es hier.

 

Inzwischen startet der Anne Frank Verein ein neues Projekt in der Grenzregion zwischen Österreich und Tschechien, das im April 2010 starten wird.

 

Ausserdem sind wir zuversichtlich CrossingBorders im Jahr 2011 mit neuem Schwung neu beleben zu können. Eine ausführliche Beschreibung und Dokumentation von CrossingBorders finden Sie hier.




Crossing Borders 09: Guidetraining in Maribor

Der Film zum Guidetraining in Maribor, das am 06. und 07. Oktober 2009 in Maribor stattgefunden hat. Schülerinnen und Schüler von jeweils zwei Schulen aus Österreich und Slowenien nahmen daran teil und wurden zu AusstellungsbegleiterInnen für die Anne Frank Wanderausstellung ausgebildet.

 

Mehr Videos zu CrossingBorders






Ausstellungseröffnung in Slovenske Konjice

Am 05. November 2009 fand die Eröffnung zur Anne Frank Wanderausstellung im Gimnazija Slovenske Konjice in Slovenien statt.

Dieser kurze Beitrag von Skala TV info fasst das Ereignis zusammen.






Crossing Borders 09 geht weiter!


Mit dem neuen Schulsemester hat auch wieder ein neuer Abschnitt des Crossing Borders Projektes angefangen.

Am 06. und 07. Oktober 09 haben sich ein weiteres Mal Schülerinnen und Schüler aus vier verschiedenen Schulen (2 aus Österreich  und 2 aus Slowenien) getroffen, diesmal in Maribor. Am 07. Oktober fand dann auch gleich die Ausstellungseröffnung in der Srednja ekonomska šola Maribor statt. Innerhalb der nächsten Monate wird die Ausstellung "Anne Frank - Eine Geschichte für Heute" dann an die anderen 3 Schulen weiterreisen.

Nähere Informationen zum Projekt, sowie Fotos und einen Tourplan der Ausstellung gibt es hier.




CrossingBorders 2009


Jugendlichen aus gemischtsprachigen Regionen im Österreichisch-Slowenischen Grenzgebiet wird die Begegnung und die Diskussion zu Themen wie Freiheit der Meinungsäußerung und Schutz vor Diskriminierung vor dem Hintergrund der NS-Vergangenheit mit besonderem Fokus auf das regionale Umfeld ermöglicht. Ab März 2009 ... mehr

 

 

 

 

 

 

 



Alpine Peace Crossing


Im Rahmen des Projekts "Alpine Peace Crossing" fand am 11. Juli 2008 im Krimmler Tauernhaus die Eröffnung der Ausstellung "Anne Frank- eine Geschichte für heute" statt welche bis zum 03. August präsentiert wurde.Genauere Informationen über den Verlauf des Programms und Bilder der Veranstaltung sind auf www.alpinepeacecrossing.org zu finden!

 

 




Free2Choose - Linz Mosaik

"Free2Choose" ist ein SchülerInnenprojekt, das eine Verbindung zwischen der Lebensgeschichte Anne Franks und hochaktuellen Grundrechtsproblemen herstellt. SchülerInnen sollen sich über ihre Wahrnehmung von Grundfreiheiten Gedanken machen. ... mehr

 

 

 




Web Guide

Gestalte dein Referat, deine Hausarbeit oder deinen Aufsatz mithilfe des Web Guide.

Bereiten Sie Ihren Unterricht vor, erstellen Sie ein Merkblatt oder erarbeiten Sie einen Vortrag mithilfe des Web Guide.