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Abschlussberichte Free2choose 2006/07

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Abschlussbericht_Steyr.doc
Abschlussbericht_Wels.doc
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Abschlussberichte Crossing Borders 2006/07

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Abschlussbericht_Maribor.doc
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Abschlussbericht_Jesenice.doc
Abschlussbericht_Kranj.doc

Lehrerstimmen per E-Mail

The exhibition is going great, everybody loves it. And our students really enjoy this project - they are very proud of themselves.

[Kranj]

 

Bereits die Schulungstage hatten den SchülerInnen ihre Rollen bewusst gemacht und sie machten gute Vorschläge - z B. Verlegung der Ausstellung in den Turnsaal - die sich leider nicht umsetzen ließen. Rückblickend hat sich die Durchführung im Schulgebäude bestens bewährt.
[Bad Hofgastein]


Die Schülerinnen erhielten bei einem zweitägigen Einstiegsseminar die notwendigen Informationen über die Geschichte der Anne Frank, die zeitgeschichtlichen Fakten und auch viele Vorschläge, wie sie die Ausstellung am besten begleiten und organisieren könnten.
[Bad Ischl]


Für den Eröffnungsabend (10.10.) hatten verschiedene Lehrkräfte mit vielen anderen freiwilligen Schülern ein Programm vorbereitet, das einem zahlreichen und interessierten Publikum mit großem Ernst dargebracht wurde (Gitarremusikgruppe, lebende Bilder zum Thema ?Ausgrenzung?, Lesung aus dem Tagebuch der Anne Frank, Zitate aus den Rassengesetzen, ein Toleranz-Appell einer Schülerin, eine künstlerische PowerPoint-Präsentation).
[Oberpullendorf]


Es kamen mir weder von Schülern, Eltern noch von Lehrern negative Rückmeldungen zu Ohren. Außerdem waren die Eröffnungsakte und die damit verbundenen Aktionen sehr erfolgreich.
[St. Johann im Pongau]


Wesentlicher war das große Interesse der Nachbarschulen, der Hauptschulen Bad Hofgastein und Badgastein und der Tourismusschule. Ca. 550 SchülerInnen wurden durch die Ausstellung geführt und waren mit ihren LehrerInnen begeistert von dem Konzept der Betreuung durch SchülerInnen, die sie teilweise noch aus ihrer Schule kannten. Ausnahmslos haben die Betreuerinnen ihre Sache ausgezeichnet gemeistert. Es entwickelten sich leicht unterschiedliche "Approaches" entlang der Klassengrenze und das Erfreulichste war für mich der Wettkampf um weitere Gruppenführungen.

Da wir eigentlich nur während der Unterrichtszeit geöffnet hatten, war der Passantenbesuch eher mäßig.  Einige Interessierte wären vielleicht am Abend oder am Wochenende gekommen, was aber für die Anzahl an Betreuerinnen fast nicht zumutbar gewesen wäre.
[Bad Hofgastein]


Das Echo auf die Ausstellung war durchwegs positiv, das Engagement der Ausstellungsbegleiter/innen sehr groß, wobei manchmal Kritik daran geübt wurde, dass sie zu viel Selbständigkeit von Seite der Besucher/innen bei der Auseinandersetzung mit den Themen verlangten: es war eben nicht ein bequemer Ausstellungsbesuch, bei dem man sich berieseln lassen konnte, sondern die Besucher/innen wurden aktiv einbezogen (Fragen, Diskussion von Aussagen etc.).
[Braunau]


Sehr erfreulich ist, dass ich dir mitteilen kann, dass die Ausstellung an
unserer Schule hervorragend läuft. Bis zum heutigen Tag haben die
SchülerInnen ungefähr 25 Führungen durchgeführt und sie bekommen von allen
Seiten das höchste Lob. Wie sie selbst sagen, sind sie überhaupt nicht mehr
nervös und sie sonnen sich etwas in dem Gefühl anerkannt zu werden. Ist doch
schön, oder?
Übermorgen findet die Lesung mit Karin Mommsen statt und auch dazu gibt es
bereits ein großes Echo. Wie du also siehst, es tut sich etwas.
Für mich ist das Ganze besonders erfreulich, weil ich ja letzte Woche auf
Sommersportwoche war. Als ich zurückkam, durfte ich feststellen, dass es
mich gar nicht mehr braucht, weil das ´Werkl` von selbst läuft. Auch ein
schönes Gefühl.
Die nächste Ausstellung in Feldkirch ist schon vorbereit, ich bin mit Harald
Walser in ständigem Kontakt und wir wissen schon wie alles ablaufen wird.
Auch hier tut sich was, ihr könnt beruhigt sein.
[Dornbirn]


Den Schwerpunkt bildeten die Führungen durch die Ausstellung, die von unseren Schülerinnen in professioneller Art und Weise durchgeführt wurden. Fast alle Wälder- Hauptschulen, die BLA Bezau sowie die HS Lech schickten SchülerInnen nach Egg.
Wichtig war es uns, einen regionalen Bezug herzustellen. Deshalb stand ein Abend unter dem Thema ?Der Nationalsozialismus im Bregenzerwald?. Kaspar Troy las die beiden Geschichten ?A bsundore Nohburschaft? (zum Thema Euthanasie) und ?Das muss eine Hitlerin sein?, die Geschichte der Egger Volksschullehrerin Leontine Troy/Elsässer. Zudem wurden Ausschnitte aus den Interviews mit Zeitzeugen, die die Schüler vorher aufgenommen hatten, eingespielt.
Einen besonderen Schwerpunkt im Rahmen dieses Projekts bildeten die 2 Aktionstage am BORG Egg, an denen alle Schüler und alle Lehrer beteiligt waren.
Zunächst gaben Lehrer aus verschiedenen Fächern einen Input zu sehr unterschiedlichen Themen. Die Schüler konnten je nach Interesse wählen.
[Egg im Bregenzer Wald]


Eine erweiterte Auseinandersetzung mit der ANNE FRANK Ausstellung zum Thema ?rechte Szene im Bezirk? in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen für Geschichte und Deutsch und einer Streetworkerin.
[Schärding am Inn]


In den darauffolgenden 2 Wochen war die Ausstellung im Haus frei zugänglich, es wurden in Oberpullendorf Plakate affichiert, damit das auch nach außen dringen sollte. Die 8 Schüler, die zu Tour-Guides ausgebildet waren, haben in dieser Zeit ca. 50 Führungen absolviert, z.T. während der Unterrichtszeit, aber auch nachher. Wir wurden achtmal von Klassen aus anderen Schulen der Umgebung besucht. Die meisten der Führungen erfolgten allerdings hausintern , d.h. LehrerInnen des Hauses besuchten im Rahmen ihres Unterrichts, der ebenfalls auf das Ausstellungsangebot abgestimmt war und begleitend stattfand, die Ausstellung.
Eine Klasse konnte einen Tour-Guide buchen und bekam ?peer-to-peer?-education. Das Resultat war beeindruckend. Die SchülerInnen nahmen die Erläuterungen ihrer Schulkollegen sehr ernst, da sie in ihrer Sprache und auf ihrem Niveau dargebracht wurden und da die Tour-Guides von ihrer Sache sehr überzeugt waren.
[Oberpullendorf]


"Wir sprachen im Geographieunterricht mit unserer österreichischen Lehrerin Ulrike Huber über das Thema Minderheiten,  über ethnische und religiöse Konflikte, die es auf der Welt in der Vergangenheit und in der Gegenwart gegeben hat bzw. immer noch gibt. In diesem Zusammenhang diskutierten wir auch über die Zeit des Nationalsozialismus und wollten deshalb die Ausstellung zu Anne Franks Leben nicht versäumen", berichtet ein Schüler der Klasse 11A.
Die ungarische Gruppe wurde von speziell ausgebildeten Schülerinnen aus dem Neusiedler Gymnasium durch die Ausstellung geführt und verließ beeindruckt die Partnerschule.
[Neusiedl am See]


Für die Ausstellungsbegleiter/innen war das ganze Projekt jedenfalls eine wichtige Erfahrung, mussten sie doch nicht nur die Führungen übernehmen, sondern hatten eigenverantwortlich Terminkoordinationen, Öffentlichkeitsarbeit etc. zu übernehmen.
In der lokalen Wochenzeitung erschien ein Artikel über die Ausstellung, den ich Ihnen schicken werde.
[Braunau am Inn]


Ab diesem Zeitpunkt begann die richtige Arbeit des Projektteams. Die Projektmitglieder konzipierten und sandten Einladungen für die Eröffnungsfeier und für die Ausstellung aus, holten die Ausstellungsteile ab und stellten die Ausstellung selbständig auf, fixierten das Rahmenprogramm und bereiteten sich auf die Führungen intensiv vor. Erwähnenswert ist auch noch die Tatsache, dass die Schülerinnen von Anfang an den Plan verfolgten, den Reingewinn dieser Ausstellung dem Museum für Zeitgeschichte in Ebensee zu übergeben.
Während der zwei Wochen gab es kaum eine Pause für die fleißigen und verantwortungsvollen Schülerinnen der IV. Jahrgänge der Höheren bzw. des II. Jahrgangs des Aufbaulehrgangs. Der Plan, der für die Führungen erstellt wurde, war bis auf den letzten Termin ausgebucht.
[Bad Ischl]


[?] rund 1300 Personen von der Möglichkeit Gebrauch machten, sich mit dem Leben Anne Franks, ihrer Familie und der anderen ?Untergetauchten? sowie mit den historischen Hintergründen auseinander zu setzen. Sie wurden von gut geschulten SchülerInnen der sechsten und siebten Klassen durch die Ausstellung geführt und konnten auch mittels Video und Computerpräsentation tiefer in die Thematik eindringen. Auch die Gelegenheit, im ?elektronischen Gästebuch? seine Meinung zum Gesehenen und Gehörten kundzutun, ließ sich der eine oder andere Ausstellungsbesucher nicht entgehen. Vorausgegangen war der Veranstaltung eine Umfrage unter Schülern der dritten bis siebten Klassen, die zeigte, dass das Wissen über Anne Frank und ihre Zeit gerade unter jüngeren Schülern recht lückenhaft ist. Als eine Art Nachbereitung schrieben SchülerInnen über ihre Gedanken und Empfindungen, nachdem sie in der Ausstellung mit dem Thema näher bekannt geworden waren.
[Vöcklabruck]


Das einzig Traurige bzw. Erschreckende waren Drohbriefe von anonymen Neonazis an die Direktion BG St. Johann, mit verbotenem Material im Anhang (Ausschwitzlüge etc..). Umso wichtiger erschien mir, angesichts dieser Blindheit, die Ausstellung und das damit verbundene ethische und ideologische Anliegen an die Jugendlichen .
[St. Johann im Pongau]


Im Nachhinein bin ich selber erstaunt, wie viele Schüler und Kollegen ihre Beiträge zu diesem Projekt geleistet haben, in wie vielen Unterrichtsfächern Aktivitäten stattgefunden haben. Wir Lehrer haben uns möglichst im Hintergrund gehalten, aber die Erfahrung gemacht, dass die Selbstorganisation und Kommunikation unter den SchülernInnen doch nicht so perfekt funktioniert.
Das betrifft auch Ihre Einladung zum Auschwitz-Seminar, die erst bekannt wurde, als ich sie an die Peers und Ausstellungsbegleiter ausgeteilt habe (gleich nach Empfang Ihres Emails). Ob sich dann jemand gemeldet hat, weiß ich nicht.
[Vöcklabruck]


Ausstellungsbetreuung durch die dafür geschulten Schülerinnen und Schüler

  • Umsichtige Planung (Plakate, Einladungen an VIPs des Bezirkes) sowie ansprechende Eröffnung der Ausstellung. (Dass nicht sehr viele der namentlich Eingeladenen der Einladung gefolgt sind, lag sicher nicht an den Schülerinnen!).
  • Höchst engagierte und fachlich fundierte Betreuung ? um die Ausstellung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen wurden selbst an einem schulautonom verlängerten Wochenende Öffnungszeiten angeboten!
    Äußerst positive Rückmeldungen einzelner Ausstellungsbesucher betreffend die thematische Ausarbeitung und die Präsentation durch die führenden SchülerInnen.

[Schärding am Inn]